Werkstattgespräch Bildgestaltung

Jana Marsik und Sophie Maintigneux

Sophie Maintigneux im Gespräch mit Jana Marsik

Samstag, 21. April 2012
11 bis 16 Uhr (mit Pause)
Festivalkino Odeon, Severinstraße 81, 50678 Köln

WAS: Moderiertes Gespräch mit Publikumsbeteiligung
FÜR WEN: Offen für Akkreditierte und alle Interessierten

Die Werkstattgespräche zeichnen sich seit Jahren dadurch aus, dass Sophie Maintigneux einen weiten Themenbogen spannt, der  konkrete Erfahrungen am Set ebenso einbezieht, wie ethische und filmpolitische Fragestellungen, aber auch die Lebensumstände beleuchtet, in denen die Bildgestalterinnen ihren Beruf ausüben. Ihre diesjährige Gesprächspartnerin, Jana Marsik, gehört zu den wenigen Bildgestalterinnen, die sowohl für das Kino als auch für TV und Werbung erfolgreich arbeiten. Sie wird mit ihr über ästhetische, technische, wirtschaftliche und auch persönliche Herausforderungen des Berufes Bildgestaltung sprechen. Filmschaffende, FilmstudentInnen und interessiertes Publikum sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Zur Vorbereitung können Filme von Jana Marsik in der Video Library des Festivals gesichtet werden. Eine ausführliche Filmografie können sie hier einsehen.

Jana Marsik, 1974 in Kiel geboren, lernte 1996 bei einem Film-Workshop in Boston den Umgang mit einer Bolex-Kamera und drehte erste Kurzfilme. Zurück in Deutschland, studierte sie an der HFF „Konrad Wolf“ Film- und Fernsehkamera und arbeitet seitdem als Bildgestalterin für Regisseure wie Detlev Buck, Lars Büchel, Leander Haußmann oder Christian Zübert. 2002 gewann sie für die Filme Long Shot und Schlorkbabies an der Raststätte den Förderpreis des Deutschen Kamerapreises. 2009 erhielt sie den Bayerischen Filmpreis für die Bildgestaltung von Same Same but Different und Lippels Traum, für den sie auch für den Deutschen Filmpreis nominiert wurde. 2008 war sie Stadtfilmemacherin der Stadt Potsdam und leitete einen Workshop mit Studenten der HFF „Konrad Wolf“, 2009 war sie Gastdozentin an der dffb. Der Dokumentarfilm Roku Rokâ - Hand in Hand, für dessen Regie, Produktion und Bildgestaltung sie verantwortlich zeichnet, feierte seine Premiere 2009 bei den Internationalen Hofer Filmtagen.

Sophie Maintigneux arbeitete bereits mit Mitte 20 als Bildgestalterin mit Eric Rohmer und Jean-Luc Godard zusammen. Seit Ende der 1980er Jahre lebt und arbeitet die vielfache Preisträgerin in Berlin, drehte inzwischen mehr als 70 Spiel- und Dokumentarfilme und war von 2006 bis 2011 Leiterin der Abteilung Kamera an der dffb. Seit 2011 ist sie Professorin für Bildgestaltung des Fachbereichs Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln.


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