Die Preisträgerinnen 2018

v.li.: Rüdiger Schmidt-Sodingen, Martin Roelly, Katharina Dießner, Marie Zahir, Paola Calvo, Ursula Strauss, Muriel Coulin, Julia Geiß, Ildikó Enyedi, Katja Rivas Pinzón, Silke Räbiger, Sonja Hofmann, Cynthia Calvo, Petra Müller (c) Guido Schiefer

Die 35. Ausgabe des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln geht heute nach sechs sehr erfolgreichen Tagen mit der feierlichen Preisverleihung zu Ende. Am Abend wurden in der Außenspielstätte des Schauspiel Köln / Britney vier Filmpreise mit Preisgeldern in Höhe von 16.000 Euro vergeben.

Die spanische Regisseurin Carla Simón überzeugte die internationale Jury mit ihrem zugleich leichten, sommerlichen und tief berührenden Erstlingswerk ESTIU 1993 (SOMMER 1993), der in Deutschland unter dem Titel FRIDAS SOMMER im Juli in die Kinos kommen wird.

ESTIU 1993 erzählt den Sommer des Jahres 1993. Die sechsjährige Frida zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Onkel aufs Land. Obgleich sie von dessen Familie liebevoll aufgenommen wird, gewöhnt sich Frida nur zögerlich an ihr neues Zuhause. Momente kindlicher Ausgelassenheit stehen neben nachdenklicher Distanziertheit in diesem ‚heiteren Drama’, das behutsam die Folgen einer unberechenbaren Krankheit verhandelt.

Der mit 1.000 Euro dotierte Publikumspreis – gesponsert vom Magazin choices – geht an Bernadett Tuza-Ritters Dokumentarfilm A Woman Captured.

Die Preisträgerinnen des Nationalen Nachwuchspreises für Bildgestalterinnen.



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