Fokus: ÜBER DEUTSCHLAND

NSU-Spot von "Tribunal NSU-Komplex auflösen"

In der Kölner Ausgabe stellt das IFFF stets ein Land oder eine Region in den Fokus. Nach der Auseinandersetzung mit Kinematografien diverser Länder in den vergangenen Jahren, richtet ÜBER DEUTSCHLAND den Blick nach innen. Der Fokus des Festivals 2018 präsentiert sich als offenes künstlerisches und politisches Plädoyer für Vielfalt jenseits von Nationaldebatten.

Identität und Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Empowerment sind Schlüsselbegriffe des Programms. Denn falls Angehörige sogenannter Minderheiten überhaupt in Kulturprodukten repräsentiert werden, sind sie eher Protagonist*innen und Themen, als dass sie selber Handelnde sind und eigene Themen setzen. Diese Ausschlüsse, Hierarchien und Machtstrukturen werden im Filmbereich und auch im Kulturbetrieb insgesamt kaum thematisiert. Zum Themenschwerpunkt ÜBER DEUTSCHLAND lädt das Festival daher verschiedene Akteur*innen, Initiativen und Projekte ein, um gemeinsam über diese strukturellen Rassismen nachzudenken und Alternativen anzubieten. Mehr als zehn Filmemacher*innen, Kurator*innen, NGOs und Institutionen, denen die Vielstimmigkeit in diesem Land ein grundlegendes Anliegen ist, sind an dem Programm beteiligt.

 

Gefördert von:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Stadt Köln

Mit Unterstützung der:
Zukunftsakademie NRW, Gleichstellung der Kunsthochschule für Medien Köln

Video-Workshop in Kooperation mit:
Fakultät Design der Hochschule Düsseldorf - HSD PBSA, DAKO e.V., Alte Feuerwache Köln e.V.



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