IFFF präsentiert: Johanna d'Arc of Mongolia im Filmforum NRW

Johanna d'Arc of Mongolia (R: Ulrike Ottinger)

Mit der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum im Museum Ludwig regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive und Themen in den Blick genommen und durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Die Kinozuschauer*innen sind eingeladen, ihren Blick für verschiedene Filmsprachen und Lesarten zu schärfen und Filmgeschichte immer wieder neu zu entdecken.

Bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Seit jeher ist Wildnis als westliche Projektionsfläche für das Fremde, als Sehnsuchts- und Schreckensfantasie jenseits der Grenzen einer selbsternannten Zivilisation ein beliebtes Sujet im Film.

Wir freuen uns in der Reihe Ulrike Ottingers Meisterwerk Johanna d'Arc of Mongolia zu präsentieren:

Eine Ethnologin, ein Musicalstar, eine junge Abenteurerin und eine Oberstudienrätin werden auf ihrer Reise mit der Transmongolischen Eisenbahn von einer mysteriösen Prinzessin und ihren Reiterinnen entführt. Im Aufprall der beiden Kulturen vereint Ulrike Ottinger Situationskomik mit Erkenntnis und schafft eine faszinierende Vermischung von Fiktion und dokumentarischer Exkursion.

Mittwoch, 04.09.2019, 19:00 Uhr, Filmforum NRW im Museum Ludwig
JOHANNA D’ARC OF MONGOLIA
BRD 1989, 168’, 35mm, OmeU, Regie: Ulrike Ottinger, mit Delphine Seyrig, Irm Hermann, Gillian Scalici, Inès Sastre

Einführung: Sonja Hofmann (IFFF Dortmund | Köln)

Alle Infos zur Reihe



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