Die Filme

Mixed Messages
R: Kanchi Wichmann, DE 2017

Genderbende
R: Sophie Dros, Dokumentarfilm, NL 2017, 68', OmeU, dt. eingespr.
Was, wenn die gängigen Geschlechterkategorien dich nicht beschreiben können, nicht erfassen, wer du bist? Die Protagonist*innen in Sophie Dros Dokumentarfilm setzen sich mit Fragen gesellschaftlicher Zuschreibungen in Bezug auf Geschlecht auseinander. Männlichkeit und Weiblichkeit sind dabei nur zwei Pole auf einer Karte vielfältiger Identitätsrealitäten.
Vorfilm:
Three Centimeters
R: Lara Zeidan, Spielfilm, GB 2017, 9', OmeU, dt. eingespr.
Eine Gruppe von Freundinnen auf einem Jahrmarkt spricht über Sex und traut sich für eine Fahrt in ein Riesenrad. Hoch über dem Freizeitpark mit Blick auf das libanesische Meer setzt die Bewegung des Fahrgeschäfts aus. Die Unterhaltung der vier jungen Frauen ebenfalls.
Mi 25.04., 21:30 Uhr, Filmpalette, Tickets

Mixed Messages
R: Kanchi Wichmann, Webserie, DE 2017, 67', OmU
Mixed Messages stellt humorvoll lesbisch/queere Erfahrungen einer Neu-Berlinerin dar. Kanchi Wichmann schickt ihre Protagonistin ren in zehn Episoden durch die Stadt und von Begegnung zu Begegnung. Verschiedene räume öffnen sich ren, sie besucht einen Bondage Kurs, nimmt an einer Speed-Dating Veranstaltung teil und geht auf queere Partys. und doch hat sie große Schwierigkeiten, die Berliner*innen sozial zu verstehen.
Filmgespräch mit Regisseurin Kanchi Wichmann.
Do 26.04., 21.30 Uhr, Filmpalette, Tickets

Queerama
R: Daisy Asquith, Dokumentarfilm, GB 2017, 71', OFe, dt. eingespr.
Daisy Asquith hat für Queerama die Archive des Britischen Filminstituts nach queeren Momenten durchsucht. Zu Songs von John Grant und Hercules and Love Affair schreibt sie eine Filmgeschichte des Begehrens. Dabei erzählt sie von Homophobie und Gewalt, Liebe und Identitäten und überlässt ausschließlich der Musik die Verortung der Bilder.
Vorfilm:
Bisheh!
R: Mary Ana, Experimentalfilm, SE 2016, 15', OmeU
Eine experimentelle Arbeit, die sich mit den Möglichkeiten von Widerstand und Liebe auseinandersetzt, gegen geographische, identitäts-, gender- oder sexbasierte Grenzen.
Fr 27.04., 21.30 Uhr, Filmpalette, Tickets

Vibrancy of Silence – A Discussion with My Sisters
R: Marthe Djilo Kamga, Dokumentarfilm, BE/CM/CH/FR/USA 2017, 90', OmeU, dt. eingespr.
Ein feministischer Dialog zwischen der Filmemacherin und fünf weiteren kamerunischen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Sie sprechen über kulturelles Erbe, persönliche wie kollektive Formen von Erinnerung und die Bedeutsamkeit von Bildern. Gespräche quasi als Gegenstrategie zu westlichen Formen von Geschichtsschreibung und Wissensproduktion.
Filmgespräch mit der Regisseurin Marthe Djilo Kamga.
So 29.04., 14 Uhr, Filmpalette, Tickets


begehrt! Queer-feminist Shorts

Min Homosyster
R: Lia Hitala, Spielfilm, SE 2017, 14', OmeU, dt. UT
Cleo bricht mit ihrer Schwester und deren neuen Freundin zu einem Kurzurlaub auf. Fragen nach Verliebtsein und woran man es merkt, beschäftigen sie die ganze Zeit.

Refahmation
R: Nicola Awang, Experimentalfilm, CA 2016, 7', oW
Eine Performance zur Dekonstruktion kolonialisierter Körper.

Of Origins Part 1: Hannah
R: Irit Reinheimer, Experimentalfilm, USA/DE 2016, 9', OmU
Der erste Teil der experimentell-dokumentarischen Reihe thematisiert Geschichten feministischer jüdischer Frauen im Deutschland des frühen und mittleren 20. Jahrhunderts.

Mai
R: Marta González, Spielfilm, ES 2017, 7', OmeU, dt. UT
Drei Frauen verbringen ihren Nachmittag beim gemeinsamen Gespräch auf einer Bank. Ein junges Frauenpaar, das neu in ihrer umgebung aufgetaucht ist, wird schnell zum Zentrum der Diskussion.

Juck
R: Olivia Kastebring, Julia Gumpert, Ulrika Bandeira, Dokumentarfilm, SE 2018, 18', OmeU, dt. UT
Eine feministische Intervention im öffentlichen Raum. Juck ist Empowerment, Tanz und Bewegung. Ein Statement aus Körper(n) und sehr viel Coolness und Stärke.

Sookee – Von Seepferdchen und Schränken
R: Kerstin Polte, Dokumentarfilm, DE 2018, 32', OmeU
Sookee macht queer feministische Musik und verändert damit die Hip-Hop Szene. Ihre künstlerische und politische Arbeit und ihren Mut hat Kerstin Polte in einem feministischen Porträt festgehalten.
Filmgespräch mit Sookee und Kerstin Polte.

Sa, 28.04., 16 Uhr, Filmforum, Tickets