Vater. Mutter. Ich.

Deutschland 2017, 74‘, Dokumentarfilm
Regie
Nadja Bobyleva
Kontakt
Monokel, Roman Roitman | www.monokel.de

 

Synopsis

Die Schauspielerin und Regisseurin Nadja Bobyleva wurde in Moskau geboren und zog als Neunjährige mit ihrer Mutter nach Köln. Über ihren Vater weiß die inzwischen Dreißigjährige nur, dass er in der Ukraine in einem Zirkus arbeitet. Sie hat ihn nie kennengelernt, ihre Mutter hat es verhindert.

Nach jahrzehntelangem Zweifeln begibt sie sich nun auf die Reise, um ihren Vater endlich aufzuspüren und die Lücke in ihrer Biografie zu schließen. Es ist die Suche einer Fremden, die nie die Sicherheit einer Identität durch Heimat und Familie erlebt hat. Eine wochenlange Zugfahrt führt sie von Köln über St. Petersburg nach Moskau, Rostow und schließlich in die Ukraine nach Charkow, in der Hoffnung, ihre Wurzeln und das langersehnte alte und neue Zuhause zu finden. Wird sie ihren Vater treffen? Was, wenn er ihr nicht begegnen will, oder sie nicht als seine Tochter akzeptiert? Lebt er überhaupt noch? Auf ihre Fahrt ins Ungewisse nimmt Bobyleva nur eine Begleiterin mit: die Kamera.

Fokus: IN CONTROL... of the situation / Alles unter Kontrolle

Nadja Bobyleva
Deutschland
2017
Dokumentarfilm
2017
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