Tess

Südafrika 2016, 86', Spielfilm
Regie
Meg Rickards
Kontakt
Boondogle Films, Paul Egan, Kim Williams | www.boondogle.co.za

 

Synopsis

Tess ist zwanzig und lebt als Sexarbeiterin im Küstenvorort Muizenberg bei Kapstadt. Mit Schmerztabletten, Alkohol und trockenem Humor schlägt sie sich durch ihren Alltag am Rande der Gesellschaft. Doch als sie unerwartet schwanger wird, versucht sie gegen alle Widerstände, sich aus ihrer tristen und allzu oft bedrohlichen Lebenssituation herauszukämpfen. Meg Rickards Adaption des Romans Whiplash von Tracey Farren setzt auf subjektive Handkamerabilder und eine rohe und eigenwillige Ästhetik, um die von Gewalterfahrungen geprägte Gefühlswelt ihrer Protagonistin zugänglich zu machen.

»Ich habe den Roman Whiplash gelesen und war besessen von der unglaublich lebensechten Figur Tess und ihrem Weg. Die Vorlage lebt davon, die Gedanken und Erinnerungen von Tess mitzuteilen, deshalb war die Herausforderung, solch tiefe Einblicke in Tess’ Innenleben filmisch zu vermitteln: mit Schauspiel, Bildgestaltung und Ton. Der Roman ist auf schmerzliche Weise explizit, und ebenso sollte auch der Film Tess’ Erfahrungen keinesfalls beschönigen. Es heißt oft, dass eine Frau, die in Südafrika geboren wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit vergewaltigt wird, als dass sie lesen lernt. Kindesmissbrauch und Vergewaltigung sind furchtbar allgegenwärtig. So sehr, dass die Statistiken schwer zu verkraften sind – und wir abstumpfen. Ich wollte einen Film machen, der die rohe Realität sexueller Gewalt auf eine unmittelbare, offensive Art konfrontiert, die man unmöglich ignorieren oder intellektualisieren kann.« Meg Rickards

Wettbewerb

Meg Rickards
Südafrika
2016
Spielfilm
2017
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