Peur de rien | Parisienne

Frankreich 2015, 119', Spielfilm
Regie
Danielle Arbid
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Synopsis

Paris in den 90er Jahren. Die achtzehnjährige Lina ist gerade zum Studieren aus Beirut nach Frankreich gekommen; ihre Unterkunft bei Verwandten hat sie nach sexuellen Avancen ihres Onkels fluchtartig verlassen und schlägt sich nun auf eigene Faust durch. Im Kunstgeschichtsseminar soll Lina auflisten, was sie hässlich findet. »Alles bisher«, lautet ihre Antwort. Auf die Hilfe Fremder angewiesen, lässt sie sich durchs Pariser Großstadtleben treiben, schließt Freundschaften, verliebt sich. Und lernt nach und nach, ihre neu gewonnene intellektuelle, emotionale und sexuelle Freiheit zu schätzen. Danielle Arbids in weiten Teilen autobiograsche Migrationsgeschichte Peur de rien ist eine Coming-of-Age-Story und wirft zugleich einen Blick zurück auf die Ära vor dem 11. September 2001 – bevor sich die Haltung gegenüber Immigrant*innen aus dem Nahen Osten grundlegend wandelte.

»Ich wollte unbedingt aus der Perspektive von jemandem erzählen, der gerade in Frankreich ankommt. Die Sicht eines Fremden, und nicht, wie der Fremde angesehen wird. Jemand, der Frankreich mit seinem eigenen Blick entdeckt, absolut subjektiv; zum ersten Mal, bevor er sich daran gewöhnt. Ich habe beim Schreiben des Films versucht, mir von diesem Schock am Anfang so viel wie nur irgend möglich in Erinnerung zu rufen.« Danielle Arbid

Wettbewerb

Danielle Arbid
Frankreich
2015
Spielfilm
2017
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