Mãe só há uma | Don’t Call Me Son

Brasilien 2016, 82', Spielfilm
Regie
Anna Muylaert
Kontakt
Loco Films | www.loco-films.com

 

Synopsis

Pierre ist siebzehn und lebt mit seiner Mutter Aracy und Schwester Jacqueline in einem Vorort von São Paulo. Sein Leben ist in etwa so aufregend, wie es sich für einen Teenager gehört: Er spielt in einer Band, hat Sex auf Partys und experimentiert heimlich vor dem Spiegel mit Frauenkleidern und Lippenstift. Doch dann erfährt er, dass seine Mutter ihn als Neugeborenes aus einem Krankenhaus gestohlen hat. Von einem Tag auf den anderen bricht seine Welt zusammen – und eine neue tut sich auf: Aracy wird verhaftet und Pierre zieht zu seinen wohlhabenden leiblichen Eltern Gloria und Matheus und dem argwöhnischen jüngeren Bruder Joca. Nicht einmal seinen Namen nimmt er mit: Als »Felipe« soll sich der verlorene Sohn in das neue Familienleben eingewöhnen, so die Vorstellung der Eltern. Doch Pierre hat seinen eigenen Lebensentwurf.

»Die Grundlage für den Plot von Mãe só há uma war ein sehr bekannter, realer Fall in Brasilien. Die Figur der ersten Mutter wurde sogar für Seifenopern verwendet, aber es hat sich niemand wirklich mit der Situation des Sohnes beschäftigt. Ich wollte dieses Thema ausbauen, denn ich denke, dass auf symbolischer Ebene jedes Kind seine Mutter und seine Familie wechseln muss, wenn es in die Pubertät kommt; dann kommen neue Seiten seiner Persönlichkeit zutage, die seine Familie nicht mehr so sehr lieben wird wie vorher, als es noch ein kleines Kind war.« Anna Muylaert

Wettbewerb

Anna Muylaert
Brasilien
2016
Spielfilm
2017
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