Ayiti mon amour

Haiti/USA 2016, 82’, Spielfilm
Regie
Guetty Felin
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Synopsis

Haiti, fünf Jahre nach dem Erdbeben, in einem vom Rest der Welt vergessenen Küstenort. Die Dorfbewohner verfolgt noch die Erinnerung an die große Katastrophe; doch das Leben geht weiter ... Guetty Felins Langspielfilmdebüt Ayiti mon amour verwebt drei miteinander kollidierende Erzählungen: die Coming-of-Age-Geschichte des Teenagers Orphée, der seinen Vater verloren hat und nach einer übernatürlichen Begegnung Superkräfte entwickelt; die seines einzigen Freundes Jaurès, einem alten Fischer, den Sorgen um die fortschreitende Umweltzerstörung und seine kranke Ehefrau umtreiben; und die der mysteriösen Ama, einer wandernden Seele und Muse eines uninspirierten Schriftstellers.

»Der Film ist aus Trauer geboren; ich habe das erste Treatment unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben geschrieben. Er sollte aber trotzdem nicht nur von Trauer und Verlust handeln. Es geht eher um verlorene Seelen, lebende und tote, die nach dem Sinn des Lebens und nach einer Heimat suchen. Das Meer spielt eine Hauptrolle, weil es den Kreislauf des Lebens repräsentiert. Es steht auch für den Ursprung des Menschen, jedenfalls wenn man daran glaubt, dass wir von Wasserlebewesen abstammen. Es gibt einen Glauben im Voodoo, der besagt, dass die Seele des Menschen nach seinem Tod für ein Jahr und einen Tag unter Wasser bleibt. Dann führt die Familie ein Ritual durch, damit die Seele an Land zurückkehren kann. Ich habe oft über die Seelen nachgedacht, die es nie zurück geschafft haben, die gefangen sind. Deshalb wollte ich im Film eine Art Ritual schaffen, das ihnen zumindest symbolisch erlaubt, nach Hause zu kommen.«
Guetty Felin

Fokus: IN CONTROL... of the situation / Alles unter Kontrolle

Guetty Felin
USA/Haiti
2016
Spielfilm
2017
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