Narcisa Hirsch

Narcisa
(ARG 2014, R: Daniela Muttis)

Narcisa Hirsch gilt als eine Pionierin des Experimentalfilms im Kontext der „Argentinischen Avantgarde“, die sich Mitte der 1960er Jahre radikalen ästhetischen Wagnissen verschrieb. In mehreren Jahrzehnten hat die gebürtige Deutsche ein Werk mit einem konzeptionellen und ästhetischen Spektrum geschaffen, das in Lateinamerika nur wenige Filmschaffende erreicht haben. Nach der Teilnahme an Happenings und künstlerischen Experimenten, positionierte sich Hirsch in den 1970ern als eine genreüberschreitende Filmemacherin, die eine politische Sichtweise auf geschlechterspezifische Fragen verfolgte. Durch den poetischen Impuls, der ihre Bilder charakterisiert, ebnete sie den Weg für eine neue Generation experimenteller Filmemacher*innen.

Do 06.04., 20.15 Uhr, Kino im U, Tickets
Narcisa
Dokumentarfilm, ARG 2014, 61’, R: Daniela Muttis
Porträt der Künstlerin.
Einführung: Sven Pötting (kinolatino.de)

Kurzfilme von Narcisa Hirsch
Ama-Zona
Experimentalfilm, ARG 1983, 10’, R: Narcisa Hirsch

Aleph
Experimentalfilm, ARG 2005, 1’, R: Narcisa Hirsch

La noche bengali
Experimentalfilm, ARG 1980, 7‘, R: Narcisa Hirsch, Werner Nekes

Marabunta
Experimenteller Dokumentarfilm, ARG 1967, 8’, R: Narcisa Hirsch