Vilja und die Räuber

Finnland 2015, 84', Spielfilm
Regie
Marjut Komulainen
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Synopsis

Die zehnjährige Vilja ist gelangweilt: In den Sommerferien steht nicht der erträumte, aufregende Ausflug vor der Tür, sondern wieder nur der immer gleiche Familienalltag, in dem für das aufgeweckte Mädchen keine Zeit bleibt. Der Vater poliert seine Münzsammlung, die Mutter ergeht sich im Haushalt und auch die Schwester ist für keine Unternehmung zu haben. Nun steht auch noch der Besuch bei der Oma an, bei dem Vilja wieder eines ihrer braven Geigenstücke zum Besten geben soll. Auf der Fahrt dorthin passiert das Unglaubliche: Eine Räuberbande überfällt das Auto und entführt Vilja. Bei den Räuberbergs findet sich das Mädchen in ihrer Wunschwirklichkeit wieder. Die Bande ist mitreißend, unangepasst und liebenswert. Mit ihr verbringt Vilja die Sommerferien musizierend in der Natur und auf Raubzügen durch die Supermärkte.

Komulainens schwungvolle Romanverfilmung erzählt ein gut gelauntes Kinderabenteuer voll strahlender Natur zwischen den Wäldern und Seen Finnlands. In bester skandinavischer Tradition zuweilen skurril, zuweilen anarchisch schräg, fügen sich Musik und Kostüm gut ein in die kuriose Sommerlaune, die die Kamera mit sonnigen Bildern einfängt. In Finnland haben bereits die Dreharbeiten zum zweiten Teil der kunterbunten Räubergeschichte begonnen. Die Verfilmung des dritten Bandes der Vilja-Romane ist ebenfalls geplant.

Filmbildung

Marjut Komulainen
Finnland
2015
Spielfilm
2016
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