The Wednesday Child

Ungarn/Deutschland 2015, 94', Spielfilm
Regie
Lili Horváth
Kontakt
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Synopsis

"Du bist an einem Mittwoch geboren und Mittwochskinder können im Leben alles erreichen, was sie wollen." Das sind die letzten Worte, die Maja von ihrer Mutter hört, als sie die 9-Jährige allein lässt. Jetzt ist Maja neunzehn und selbst schon Mutter. Mit ihrem Freund Krisz teilt sie sich ein runtergekommenes Haus in einer Sozialsiedlung vor den Toren Budapests. Krisz knackt Autos, früher hat Maja mitgemacht, heute putzt sie im Gemeindezentrum. Das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn hat sie mit dem letzten Job verloren. Seitdem lebt der 4-Jährige im Waisenhaus, wo auch Maja und Krisz groß geworden sind. Sie will nicht die Fehler der Mutter wiederholen und setzt alle Kraft ein, den Jungen zu sich zu holen. Dann bekommt Maja die Gelegenheit, an einem Existenzgründungsprojekt teilzunehmen. Mit einem Mikrokredit will sie eine Wäscherei eröffnen, damit stünde sie auf eigenen Füßen und hätte Chancen, Kristian wieder zu sich nehmen zu dürfen. Immer wieder kommen ihr jedoch Krisz’ und ihre alten Gewohnheiten in die Quere.

Im Kern ist Horváths naturalistisches Drama die Coming-of-Age-Geschichte einer jungen Mutter. Vecsei Kinga spielt Maja mit einer beeindruckenden Mischung aus ungestümer Wut auf die Welt und roher Verletzlichkeit. Mit ruhiger Hand inszeniert sie den Kampf, sich zwischen sozialer Vorbestimmung und Hoffnungslosigkeit einen individuellen Weg zu bahnen. A szerdai gyerek feierte seine Premiere auf dem Karlovy Vary International Film Festival.

Debüt-Spielfilmwettbewerb

Lili Horváth
Ungarn/Deutschland
2015
Spielfilm
2016
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