Liebmann

Deutschland 2016, 82', Spielfilm
Regie
Jules Herrmann
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Synopsis

"Es gibt einen magischen Ort in der Picardie, wo der Pfau ruft und wunderbare Dinge wie von selbst entstehen. Hier wollte ich einen Film als Experiment und kreatives Abenteuer machen und so intuitiv wie möglich arbeiten."
Jules Hermann

Der Lehrer Antek Liebmann fährt ins sommerliche Nordfrankreich. Nach einer erschütternden Erfahrung, die ihn aus der Bahn geworfen hat, will er hier die Geister seiner Vergangenheit begraben. Zunächst läuft es gut: Er flirtet mit der Nachbarin, beginnt eine Affäre mit dem jungen Sebastien. Doch schon bald holen ihn die Albträume wieder ein. In den umliegenden Wäldern soll ein Mörder sein Unwesen treiben, bei einem Spaziergang macht er im Unterholz eine gefährliche Entdeckung. Leichte Sommertage gehen über in nächtliche Abstürze. Mit der Möglichkeit einer Liebesbeziehung schafft er es langsam, mit seiner Vergangenheit aufzuräumen und den Neuanfang zu wagen.
Liebmann entstand auf Grundlage einer 27-seitigen Handlungsskizze in nur fünfzehn Drehtagen. Die Geschichte um Schuld und Verantwortung ist mit assoziativen Einschüben, Farb- und Formspielen gespickt, die der zersplitterten und geheimnisvollen Gefühlswelt des neurotischen Protagonisten Ausdruck verleihen. In Godehard Giese hat Herrmann einen kongenialen Darsteller für ihren Liebmann gefunden. Liebmann feierte auf der Berlinale 2016 in der Perspektive Deutsches Kino seine Premiere.

Debüt-Spielfilmwettbewerb

Jules Herrmann
Deutschland
2016
Spielfilm
2016
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