No Land No Food No Life

Kanada 2013, 75', Dokumentarfilm
Regie
Amy Miller
Kontakt
Films de l’Oeil, Katherine Drolet | www.filmsdeloeil.com

 

Synopsis

»Die globale Lebensmittelproduktion konzentriert sich zunehmend auf eine Handvoll riesiger multinationaler Konzerne. Dies betrifft nicht nur Leute ›da drüben‹, sondern ›genau hier‹. Wenn die Menschen wüssten, was dort passiert, wären sie betroffen und würden handeln. Und zwar nicht nur, um eine gerechtere Welt zu schaffen, sondern aus ihrem ganz eigenen Interesse Zugang zu Lebensmitteln zu haben.«
Amy Miller


Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist unsere Landwirtschaft, die Jahrhunderte lang privat betrieben wurde, zu einer globalen Angelegenheit geworden. Investoren kaufen riesige Flächen, um Lebensmittel zu produzieren – und Profit zu machen. Zurück bleiben die Bauern, ohne Land, ihrer Existenzgrundlage beraubt. Darüber hinaus ist die Lebensmittelproduktion in einigen Ländern, die Europa beliefern, mit Menschenrechtsverletzungen verbunden, so etwa in Mali, wo Zuckerrohr angebaut wird.
Davon weiß hierzulande kaum jemand, und deshalb erzählt Amy Miller davon. Die Regisseurin vereint persönliche Geschichten und Archiv- Material, gibt Menschen eine Stimme, die darum kämpfen, ihr Land und ihre Autonomie zu behalten.

No Land No Food No Life ist ein drastischer Film und ein dringender Appell, nicht länger wegzuschauen und den – im großen Stil von Multiplayern betriebenen – Landraub zu stoppen – und ein Aufruf zu nachhaltiger Landwirtschaft.

Amy Miller
Kanada
2013
Dokumentarfilm
2015
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