Rosa Porten

Der neueste Stern vom Varieté
(R: Rosa Porten, D 1917 (c) Collection EYE)

Rosa Porten ist zwar heute weniger bekannt als ihre jüngere Schwester Henny Porten, doch sie hinterließ als Schauspielerin, vor allem aber als Drehbuchautorin und Regisseurin nachhaltige Spuren in der Geschichte des Stummfilms. Die Filmhistorikerin Annette Förster sieht sie in der Tradition Asta Nielsens und konnte jetzt bislang völlig unbekannte Spielfilme der Regisseurin Rosa Porten (unter dem Pseudonym Dr. Portegg) zuordnen.

Das Festival zeigt zwei Komödien, die in Deutschland seit ihrer Entstehungszeit nicht zu sehen waren! Mit Heldinnen, die durch Selbstbewusstsein und gewitzte Handfestigkeit bestechen. Zielscheibe des Humors sind traditionelles Rollenverhalten, Standesunterschiede und alte Sitten. Natürlich spielt die Liebe eine Rolle, aber nicht konventionell auf dem Weg zur Abhängigkeit, sondern als Mittel für die Frauen, ihren eigenen Weg zu gehen und gesellschaftlich voranzukommen.

Musikalische Begleitung: Ute Völker (Akkordeon) und Angelika Sheridan (Flöte)

Filmeinführung von der Filmhistorikerin Annette Förster (Amsterdam)

So. 19.4., 11 Uhr, Kino im U, Tickets

Wandas Trick
Rosa Porten, D 1918, 52'

Der neueste Stern vom Variété
Rosa Porten, D 1917, 32'

Das vollständige Programm des Festivals finden Sie hier zum Download >>