Armenia – Invisible Country

Armenien 2013, Dokumentarfilm, 11’ | Regie, Buch, Bildgestaltung, Kontakt Mariam Ohanyan | Schnitt Samvel Mkrtchyan | Produktion Liza Production

Das Britische Museum in London besitzt eine große Sammlung frühgeschichtlicher Artefakte aus Armenien. Darunter ist auch ein Bronzekopf der armenischen Göttin Anahit. Auf der Suche nach diesem Ausstellungsstück findet Regisseurin Mariam Ohanyan lediglich den Saal mit der Bezeichnung »Ancient Turkey«. Diese existierte aber nicht, als viele der Exponate entstanden. Armenia – Invisible Country beleuchtet diese historische Falschdarstellung unter ethnologischen Aspekten.

Biografie
Mariam Ohanyan stammt aus der armenischen Hauptstadt Yerevan, absolvierte an der Yerevan University zunächst ein Studium der Mathematik und graduierte anschließend an der Soziologischen Fakultät im Bereich Film. Ihre Filme wurden auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet. 2007 zeigte das Festival in Dortmund Larger Than Life. Seit 2002 ist Mariam Ohanyan Direktorin von Liza Production, seit 2004 außerdem Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals KIN in Yerevan.

 

 

Mariam Ohanyan
Armenien
2013
Dokumentarfilm
2014
Panorama