Die Filme

Camp Beaverton
R: Ana Grillo, USA 2013

Programme der Sektion begehrt! filmlust queer

- Burlesque 
EXPOSED
R: Beth B, USA 2013, 78’, Dok
Nacktsein auf hohem Niveau! In der faszinierenden Neo-Burlesque-Szene New Yorks haben sehr unterschiedliche Menschen einen Ort gefunden, um sich künstlerisch und politisch auszudrücken - jenseits gesellschaftlicher Normen. Underground-Künstlerin Beth B gibt Einblick in die Szene. Im Anschluss: Burlesque-Performance von Bunny Love

In Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund.

- Queer Feminist Porn - Pornographie, Identität und Politik 
Sisterhood 
R: Marit Östberg, D 2011, 47’, Dok
Der Film dokumentiert Gespräche mit Frauen, die vor und hinter der Kamera an Marit Östbergs queeren Pornofilmen mitgearbeitet haben. Sie sprechen über ihre Motivation und über ihre Erfahrungen und diskutieren das queer-feministische Potential des Genres.

Share 
R: Marit Östberg, D 2010, 16’
Authority
 
R: Marit Östberg, S 2009, 16’, Porno

Im Anschluss an das Filmprogramm Panel-Diskussion Queer Feminist Porn & Sexpositiv 
Mit: Johanna Schorn (Uni Köln), Manuela Kay (L.mag), Marit Östberg (Regisseurin)

 

- Transexual Documentary
Genderless Jellyfish 
R: Coral Short, CND 2013, 3’
Dating Sucks: A Genderqueer Misadventure 
R: Sam Berliner, USA 2013, 13’
Oscillare 
R: Lauren Feiring, USA 2012, 9’ 
A Self Made Man
R: Lori Petchers, USA 2013, 57’
Der Dokumentarfilm beschreibt die komplexen Fragen von Gender Identität anhand des faszinierenden Porträts von Tony Ferraiolo, der mit transgender Jugendlichen arbeitet und selbst ein Trans-Mann ist.

 

Transexual Fiction
Something Must Break 
R: Ester Martin Bergsmark, S 2014, 90’, Spielfilm, Deutschlandpremiere 
Der Film erzählt eine ungewöhnliche, wilde Liebesgeschichte von Sebastian/Ellie, die sich Hals über Kopf in Andreas verliebt, seinem Selbstverständnis nach hetero. Bergsmark beschäftigt sich mit der grenzenlosen Natur von Begehren und Liebe – queer im besten Sinne. 

 

Depressed? It might be political! 
Kurzfilmprogramm von Karin Michalski
Ricerche: three 
R: Sharon Hayes, USA 2013, 38’
Whacker
 
R: Stanya Kahn und Harry Dodge, USA 2006, 6’
New Report
 
R: Wynne Greenwood und K8 Hardy, USA 2005, 12’
Toxic
 
R: Pauline Baudry und Renate Lorenz, D 2012, 13’
Untitled (Trashcan)
 
R: Klara Liden, D 2011, 1’
A Short Video About Tate Modern
 
R: Emma Wolukau-Wanambwa, UK 2003-05, 5’
Happy Profiling
 
R: Wassan Ali, D 2012, 5’
The Alphabet of Feeling Bad
 
R: Karin Michalski, D 2012, 13’

 

Depressed? Yes, okay, but let’s speak out! 
Workshop mit Karin Michalski
Die aktivistische Gruppe Feel Tank Chicago formulierte 2003 den Slogan "Depressed? It Might Be Political" und rief zu Demos in Pyjama und Bademantel auf. Queer-feministische Theoretiker_innen wie Ann Cvetkovich, Lauren Berlant oder Heather Love, die Teil der Feel Tanks in verschiendenen US-amerikanischen Städten sind, haben begonnen Emotionen wie Depressionen und "feeling bad" (sich schlecht fühlen) im Zusammenhang mit neoloberalen Arbeits- und Lebensverhältnissen, mit Trans- und Homophobie, Sexismus sowie mit postkolonialen Hierachien und Rassismen als "public feelings" zu politisieren. Dabei adressieren sie insbesondere auch "Aktivist_innen, Akademiker_innen und Künstler_innen, die sich sozialer Veränderung verschrieben haben, aber sich häufig entmutigt, frustriert oder unpassen fühlen." (Ann Vcetkovich)

Ausgangspunkt des Workshops mit Karin Michalski ist die gemeinsame Diskussion künstlerischer Video- und Filmarbeiten, die sich einer Politisierung des "feeling bad" verschrieben haben.

- Sex Positive 
We Don’t Want to Marry 
R: Coral Short, CND 2013, 3’
I Am a Real Boy
 
R: Eva Teppe, D 2012, 4’
Dildotettonica per principianti
 
R: Slavina, I 2012, 13’

Camp Beaverton: Meet the Beavers 
R: Ana Grillo, USA 2013, 62’, Dok 
How to Drive a Vulva: Das für acht Tage beim Burning Man Festival errichtete sexpositive Camp Beavorton ist ein sicherer Raum für Frauen für jede Art von sexuellem Austausch. Safer-Sex-Regeln gelten genauso wie die Prinzipien des Fests: Einbringen des Ichs, Gemeinschaft schaffen, Respekt vor Mensch und Natur zeigen, geben, ohne etwas zurückzuverlangen. Neulinge und Veteraninnen erzählen von ihren Erlebnissen. 
Präsentiert von L-MAG

 

- Queer Music
Kumbia Queers: More louder bitte
R: Almut Wetzstein, Natalia Sanhueza, D 2013, 45’, Dok
Die Europa-Tournee 2011 der sechs lateinamerikanischen Musikerinnen von Kumbia Queers. Ihr Sound ist eine Re-Interpretation von Cumbia, eine Musikrichtung, die als machistisch und frauenfeindlich bekannt ist. Ali, Pilar, Flor, Pat, Inés und Juana fürchten sich nicht vor diesem tanzbaren Rhythmus, obwohl sie alle eher aus der Punkszene kommen. 

Chica del Calendario
R: Ali Gardoki, ARG 2007, 3’, MuVi
Feriado Nacional

R: Kumbia Queers, ARG 2010, 3’, MuVi
Celosa

R: Kumbia Queers, ARG 2011, 4’, MuVi
Daniela

R: Comeron Ezequiel, ARG 2010, 5’, MuVi
Kumbia Punk

R: Ali Gardoki, MEX 2012, 3’, MuVi
Gascon

R: Marcelo Enriquez, ARG 2014, 4’, MUVI

In Kooperation mit der LAG Lesben in NRW

 

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