Melon Patches or Reasons to Go on Living

USA 1994, 28’ | Konzept, Realisation Anne Charlotte Robertson | Darsteller_innen Anne Charlotte Robertson, ihre Mutter, ihre Neffen und Nichten | Kontakt Harvard Film Archive

Synopsis
»Immer wieder verbinden sich die glücklichsten Momente von Anne Charlotte Robertson mit Gartenarbeit, als Metapher für eine erweiterte Familie. In Rolle 80 des Five Year Diary sagt sie: ›Ich hatte nie Kinder, alles was ich hatte, war ein Garten.‹ Schließlich isst sie mit ihrer Mutter und ihren Nichten und Neffen selbst gezogene Melonen. Melon Patches sind eine nostalgische, unmögliche Fantasie, in starkem Gegensatz zu den Inhalten des Diary. Robertson scheint sich dessen voll bewusst.«

aus: Scott MacDonald, The Garden in the Machine, 2001 University of California Press


Biografie
Anne Charlotte Robertson war eine Super-8-Filmemacherin, die in Framingham, Massachusetts lebte. Mitte der 1970er Jahre begann sie an der University of Massachusetts in Boston mit dem Filmemachen und erwarb ihren Magister am Massachusetts College of Art. Ihr Hauptwerk ist das 38-stündige Filmwerk Five Year Diary, das sie 1984 begann und über fünf Jahre verfolgte. Jede Episode dieses Filmtagebuchs verhandelt mehrere Tage, ist 27 Minuten lang – was rund acht Filmrollen entspricht. Das gesamte Diary umfasst 84 Bänder. Zusätzlich drehte Ann Charlotte Robertson mehr als 30 Kurzfilme.

Anne Charlotte Robertson
USA
1994
Kurzfilm
2013
Fokus: Exzess