Joven y alocada

Chile 2012, Spielfilm, 96’ | Regie Marialy Rivas | Buch Pedro Peirano, Marialy Rivas, Sebastián Sepúlveda, Camila Gutiérrez | Bildgestaltung Sergio Armstrong | Schnitt Andrea Chignoli, Sebastián Sepúlveda | Musik Dënver | Darsteller_innen Alicia Rodríguez, María Gracia Omegna u.a. | Produktion Fabula | Weltvertrieb Elle Driver

»Danielas Problem ist ein aktuelles Thema unter Teenagern: Anonymität. ... Sie bloggen gewöhnliches Zeug und hauen auf die Tastatur ein, während sie alleine in ihren Zimmern sind und sich niemals – außer per Zufall – begegnen werden und niemals Sex miteinander haben werden.«
Alix Diaconis

Danielas Familie ist wohlhabend und streng gläubig. Die Regeln der evangelikanischen Kirche und die Verbote ihrer Eltern bestimmen ihren Alltag. Danielas Gedanken aber kreisen vor allem um Sex und ihr Bedürfnis nach Selbstentfaltung. Offen über ihre Gedanken sprechen kann sie nur in ihrem Blog. Hier schreibt sie schonungslos über alles, was sie umtreibt.

Weil sie mit einem Jungen geschlafen hat, wurde sie von der Schule verwiesen und ist in den Augen ihrer Mutter eine Schande für die Familie. Mit Zwangsmaßnahmen versucht sie, ihre Tochter wieder auf den richtigen »Glaubensweg« zurückzuführen. Daniela will aber weder auf Zärtlichkeit noch auf Sex verzichten und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihrer Freundin.

Marialy Riva versieht ihr Spielfilmdebüt mit grellen Illustrationen und experimentiert auch mit den strukturellen Merkmalen von Blogs.


Biografie
MARIALY RIVAS wurde 1976 in Talcahuano, Chile, geboren: Mittlerweile hat sie über 200 Werbe- und Industriefilme und zahlreiche Musikvideos für chilenische Künstler gedreht. Ihr Kurzfilm Blokes lief 2011 im Generationen-Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin.


Filme von Marialy Rivas
Blokes
2010 | Desde siempre 1996


Auszeichnungen für ›Joven y alocada‹
World Cinema Screenwriting Award, Sundance Film Festival 2012

Marialy Rivas
Chile
2012
Spielfilm
2013
Fokus: Exzess