Vakha i Magomed

Polen 2010, Dokumentarfilm, DigiBeta, Farbe, 12’ | Regie & Buch Marta Prus | Bildgestaltung Mateusz Wajda | Schnitt Cecylia Pacura | Produktion Polish National Film School in Łódź | Weltvertrieb Krakow Film Foundation

Vakha und sein zehnjähriger Sohn Magomed sind aus Tschetschenien nach Polen emigriert. Auf sich allein gestellt, meistern sie die tägliche Routine in einem trostlosen Warschauer Asylbewerberheim: kochen, spielen, beten, Zähne putzen, schlafen gehen. Doch ungeachtet der trostlosen Umstände versuchen sie, einen normalen Alltag zu leben. Sie versuchen dabei auch, trotz ihrer traumatischen Kriegserlebnisse an ihrer Identität festzuhalten. Die Geschichte von Vakha und Magomed wird nicht auserzählt und so öffnet der Film einen humanistischen Blick auf die Beziehung von Vater und Sohn.

 

Biografie
MARTA PRUS wurde 1987 in Warschau geboren und studierte Kunstgeschichte an der dortigen Universität. Seit 2009 ist sie an der Państwowa Wyższa Szkoła Filmowa, Telewizyjna i Teatralna im. Leona Schillera (Polish National Film School) in Łódź immatrikuliert, wo sie Regie studiert. Sie hat außerdem eine Regieausbildung an der Andrzej Wajda Master School of Film Directing absolviert.

 

Preise für ›Vakha i Magomed‹
Best Short Documentary, 52nd Festival dei Popoli 2011 | Prix Roger Closset, Festival International des Ecoles de Cinéma – FIDEC 2011

 

Donnerstag, 19. April 2012, 19.00 Uhr, Filmpalette, Ticket

Marta Prus
Polen
2010
Dokumentarfilm
2012
Panorama