Body of War

Foto: Mari Luz Vidal, © The artist, 2010. Courtesy of Galeria SENDA
Großbritannien 2010, Kurzfilm, DigiBeta, Farbe, 21’ | Regie & Buch Isabel Rocamora | Bildgestaltung Nic Knowland BSC, Alessandra Scherillo Schnitt Nicolas Chaudeurge | Ton Chu-li Shewring, Paul Cowgill | Musik Arvo Pärt | Darsteller_innen Nick Maison, Robert Gajewski, James Hobson, Krzysztof Szczenpankski | Produktion oder Produzent Stella Nwimo, Stealth Films for Infinito Productions | Weltvertrieb Galeria Senda

Bilder von Soldaten, die vor der Kamera trainierte Kampfrituale wiederholen. Niemand stirbt dabei, einen Sieger gibt es nicht. Im Gegenteil: Durch das Verlangsamen und Anhalten der Filmbilder lässt Isabel Rocamora den stilisierten Nahkampf in zärtlich anmutende Umarmungen münden. Was bedeutet diese Wiederholung für die Protagonisten? Das erneute Durchleben eines Traumas oder ein reinigendes Mantra? Isabel Rocamora unterlegt Body of War mit Interviews, in denen die Soldaten erzählen, wie sie der Bosnienkrieg verändert hat und was es bedeutet, im Interesse des Staates zu handeln.

 

Biografie
ISABEL ROCAMORA ist eine britisch-spanische Künstlerin und Filmerin, deren Filme und Videoarbeiten internationale Anerkennung erfahren und die sie weltweit in Museen, in Filmbibliotheken, auf Einzelschauen und Festivals präsentiert. Ihre jüngste Soloausstellung Intimacy of Violence feierte 2011 in Barcelona Premiere. Rocamora studierte Film, Performance und Französische Philologie an der Universität in Bristol und bildete sich in den USA im Bereich Bildgestaltung weiter. Sie unterrichtet heute selbst Video-Installation am Instituto Europeo di Design und wird international als Gastdozentin eingeladen. Sie lebt und arbeitet in London und Barcelona.

 

Filme von Isabel Rocamora (Auswahl)
The Speed of Violence 2011 | Fear, Defence, Disappearance 2011 | Promesa de Temps Caigut 2009 | Horizon of Exile 2007 | Insomnia 2005 | Residual 2005

 

Preise für ›Body of War‹
Spezielle Juryerwähnung, Imatge Dansa i Nous mitjans, (IDN), Barcelona 2010

 

Freitag, 20. April 2012, 22.00 Uhr, Odeon 1, Ticket

Isabel Rocamora
Großbritannien
2010
Kurzfilm
2012
Panorama