A pas de loup

Frankreich 2011, Spielfilm, Blu-Ray Farbe, 77’ | Regie, Bildgestaltung, Schnitt Olivier Ringer | Buch Olivier Ringer, Yves Ringer | Ton Vincent Mauduit | Musik Bruno Alexiu | Darsteller_innen Wynona Ringer, Olivier Ringer, Macha Ringer, Ursula Noyer, Jean-Claude Lenaert | Produzent Yves Ringer Antoine Simkine in Koproduktion mit Les Films d’Antoine | Weltvertrieb Delphis Films Inc.

Jedes Wochenende fahren die Eltern mit Cathy von Paris aus ins Landhaus. Ansonsten interessieren sie sich kaum für ihre Tochter. Cathy hat viele Fragen, doch sie zu stellen, traut sie sich nicht. Und so wird sie immer trauriger und redet in Gedanken nur noch mit sich selbst. Sie fragt sich auch, ob ihre Eltern sie überhaupt vermissen würden, wenn sie nicht mehr da wäre. Sie beschließt deshalb, ihre Eltern zu testen und steigt nicht mit in das Auto ein, das die Familie wieder in die Stadt bringen soll, sondern verschwindet »auf leisen Pfoten«. Erst in Paris merken die Eltern, dass ihre Tochter verschwunden ist und kommen zurück.
Doch Cathy hat sich längst einen Unterschlupf gesucht und möchte fortan allein im Wald leben. Ein Fisch und ein paar Pflanzen werden zu ihren Freunden und das Mädchen lernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Am Ende entschließt sie sich, zu ihrer Familie zurückzukehren und ihr ein neue Chance zu geben. Der Film erzählt von einer Reise in den Wald, von Selbstbestimmtheit und Freisein.

 

Biografie
OLIVIER RINGER wurde 1961 in Brüssel geboren und begann seine Karriere als Kameraassistent – unter anderem für Jean Badal und Henri Alekan. 1987 drehte er seinen ersten eigenen Kurzfilm Haute pression. Mittlerweile hat er zahlreiche Fernsehfilme realisiert und für mehrere Drehbücher geschrieben. Á pas de loup ist Olivier Ringers zweiter Spielfilm.

 

Filme von Olivier Ringer
Pom, le poulain 2006 | Les guignols de l’info 1988 | Haute pression 1986

 

Preise für A Pas de Loup
Kinderjurypreis, Montreal International Children’s Film Festival 2011
Preis des Europäischen Kinderfilmverbandes 2012

 

Mittwoch, 18. April 2012, 11.30 Uhr, Filmforum

Olivier Ringer
Frankreich
2011
Spielfilm
2012
Schulfilm