Oase in Beton – Das mobile Festival-Labor

Foto: Slawek Drajer

Die Nutzung von öffentlichem Raum und umweltbewusster Umgang mit Ressourcen sind aktuelle Themen. Doch was bedeutet es für jeden einzelnen von uns, wenn wir mit den folgenden Fragestellungen konfrontiert werden: Wie können wir Nachhaltigkeit in unseren Alltag integrieren? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie können wir unsere urbane Umgebung mitgestalten?

Parkplätze in der Innenstadt Dortmunds werden genutzt für ein Kunst-Projekt
Auf einem Parkplatz in der Innenstadt Dortmunds entsteht am 15. und 16. April ein mobiles Laboratorium, welches diesen Fragestellungen nachgeht und zukunftsweisende Lösungsansätze aufzeigt. Ein von Solarstrom betriebenes Wohnmobil dient dabei als Zentrum der Aktivitäten. Gemütliche Sitzgelegenheiten, Pflanzen, Kunst und versierte Aktivisten werden das sonst so öde Stück Land in der Stadt beleben. Auch Teile des Festivalprogramms werden zeitgleich mit den Kinovorstellungen auf Campingfernsehern vorgeführt. In diesem temporären Laboratorium entsteht ein Ort für Begegnung und Diskussion, es werden unterschiedliche Modelle der alternativen Nutzung von öffentlichem Raum vorgestellt, diskutiert und erprobt. Ziel ist es, die Performance in einer persönlichen und authentischen Atmosphäre durchzuführen, in der die Besucher zur Partizipation inspiriert werden. Das Labor für sensorische Annehmlichkeiten und andere Initiativen aus Dortmund und Umgebung werden zeigen, wie sie sich eine urbane Zukunft mit mehr Inspiration, Kommunikation und optimierter Ökobilanz vorstellen.

Die Teilnehmer fordern die Nutzung des öffentlichen Raums zu einer menschenfreundlichen, nicht standardisierten und umweltbewussten Umgebung ein, in der auch kulturelle und soziale Vielfalt ohne kommerziellen Kontext ihren Platz hat. Frei nach dem Motto: Freiheit braucht Freiraum. Das Geschehen in den Parkbuchten ist jedoch kein Selbstläufer. Die Performance benötigt das Geld der Passanten. Mit ihrer Geldspende, die sie in die Parkuhren werfen, bestimmen sie den Aktionsradius und die Dauer der Performance. Wir laden die Öffentlichkeit ausdrücklich ein, Teil dieser Performance zu werden, zu diskutieren und zu erproben.

Termin: 15. und 16. April 2011, 12-22 Uhr. Ort: Parkbucht in der Kampstraße 47.
Das genaue Programm zum Download.



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