Erste Infos zum Programm WAS TUN

There Once Was an Island (Dokfilm von Briar March)

Das Motto WAS TUN ist Frage und Antwort zugleich. Denn dass was getan werden muss angesichts weltweiter ökologischer, politischer und ideologischer Krisen, steht außer Frage. Wenn es aber an den großen Utopien und Programmen für sämtliche gesellschaftliche Bereiche fehlt, wie können entsprechende Gegenentwürfe dann aussehen?

Die Sektion umfasst rund 50 aktuelle und historische Filme von Filmemacherinnen aus aller Welt, die sich mit der Ratlosigkeit gegenüber den globalen Problemen, aber auch mit Inter-ventionen und konstruktivem Widerstand auseinandersetzen. Vom Videoclip bis zum langen Spielfilm sind alle Genres vertreten, darunter preisgekrönte Arbeiten wie „There Once Was an Island“, „Between Two Fires“, „Waste Land“, oder „Age of Stupid“.

In Filmreihen wie „Wer sich nicht wehrt“, „Urbane Landschaften“, „Widerstand durch Kunst“ oder „Off the Map“ erzählen die Filme von Umweltzerstörung und Aktivisten, die dagegen etwas unternehmen, von vertanen Chancen und neuen Lösungsansätzen. Sie beschreiben konkreten Widerstand mittels der Kunst und zeigen kleine und große Projekte. Daneben stehen Filme, die vom Politischen im Privaten erzählen. Von Einzelschicksalen, die die großen Themen unserer Zeit künstlerisch und emotional nahebringen. Sie finden Bilder für die Entwicklung unserer Städte und kreative Einmischungen in den öffentlichen Raum jenseits von Konsum und Kommerz.

So vielfältig der medial-künstlerische Blick auf das Feld der Krise ausfällt, so sehr eint die unterschiedlichen Perspektiven die Überzeugung, dass es so nicht weitergehen kann! Es gilt, sich zu verhalten, Haltung einzunehmen, Position zu beziehen – WAS TUN also. In Dortmund kann man vom 12. -17. April erfahren, wie.

Weitere Reihen und Specials ergänzen das Programm. In Kooperation mit dem österreichischen Frauen-Animationsfilmfestival Tricky Women zeigen die Wiener Kolleginnen aktuelle Animationsfilme zum Thema. Und die bewährte Reihe „Endlich wieder auf der Leinwand“ hebt unbekannte und beliebte Filmschätze aus den 1910er und 20er Jahren.



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