Quest’estate le zanzare sarrano più cattive

Italien 2010, Experimentalfilm, 6' | Regie, Buch, Bildgestaltung, Ton Silvia De Gennaro | Produktion Silvia De Gennaro, Assaus | Kontakt Silvia de Gennaro

Synopsis

»Die häufigsten Worte von Politikern und den Medien sind Alarm, Gefahr und Katastrophe.«
Silvia De Gennaro

Was dabei herauskommt, wenn die Medien einfache Mücken zu bedrohlichen Insekten aufblähen, thematisiert Quest’estate le zanzare sarrano più cattive. Der Filmtitel ist die Überschrift eines Zeitungsartikels. In Claudia De Gennaros Film steht er sinnbildlich für jene Art von Journalismus, der nicht informiert, sondern verängstigt. Die Protagonistin verschanzt sich in einer Dachkammer, um ein Spinnennetz zu weben, mit dem sie der bösartigen Mückenplage begegnen will.

Biographie

Silvia De Gennaro lebt in Rom und arbeitet interdisziplinär. Ihre Arbeiten finden sich in privaten Sammlungen und im National Museum of Modern Art in Alexandria. Einige ihrer Malereien verwendete Cristina Comencini für den Film Matrimoni. Mit dem Architekten Alessio Scarale verwirklicht sie Projekte verschiedener Genre. De Gennaros Schwerpunkt aber liegt in der Medienkunst. 2007 wurde ihre Videoarbeit Studio Per Una Macchina Riproduttiva -Appunti Dal Quaderno Di Dio auf der Biennale in Florenz in der Sektion Neue Medien prämiert. Ihr Video Reality, das 2008 bei Magmart – Video Under Vulcano ausgezeichnet wurde, ist in der ständigen Sammlung des Casoria Contemporary Art Museum in Neapel zu sehen.

Filme von Silvia de Gennaro (Auswahl)
Uomo Donna Risonanze Interne 2010
Plancton 2012 2010
Look Up 2008
Penelope 2008
Lo Spazio Della Memoria 2008
Reality 2007
Sensual Feast 2006
Corpi a Perdere 2006
Studio Per Una Macchina Riproduttiva – Appunti Dal Quaderno Di Dio 2005

Silvia De Gennaro
Italien
2010
Experimentalfilm, Kurzfilm
2011
Fokus: Was tun