Qu'un seul tienne et les autres suivront (Silent Voices)

Frankreich 2009, Spielfilm, 119' | Regie, Buch Léa Fehner | Bildgestaltung Jean-Louis Vialard | Schnitt Julien Chigot | Ton Julien Sicart, Didier Cattin, Jean-Marc Schick | Musik Luc Meiland | Darsteller_innen Farida Rahouadj, Reda Kateb, Pauline Etienne, Marc Barbé, Vincent Rottiers, Julien Lucas, Delphine Chuillot, Dinara Droukarova, Michaël Erpelding | Produktion Rezo Films

Synopsis

Stéphane, Zohra und Laure gehen durch die Straßen derselben Stadt, aber sie kennen sich nicht. Stéphane ein Erfolgloser um die 30 wittert ein Geschäft, das sein Leben ändern könnte, aber um welchen Preis? Zohra ist aus Algerien nach Frankreich gekommen, um dem Mord an ihrem Sohn nachzugehen. Laure erlebt gerade ihre erste, leidenschaftliche und unschuldige Liebe mit einem jungen Revolutionär, bis dieser verhaftet wird. Das Schicksal führt die drei in einem Gefängnis-Besuchsraum zusammen.

Léa Fehner ging neben einem Gefängnis zur Schule. Eines Tages war sie Zeugin, wie eine Frau, durch Zäune und Mauern schreiend, mit ihrem Mann kommunizierte. Dieses Bild und die Erfahrungen, die sie während der Aufnahmen zu einem Dokumentarfilm im Gefängnis Fleury Mérogis machte, inspirierten Fehner zu ihrem Film.
Pauline Etienne wurde für ihre Darstellung der Laure mit dem Prix Lumière und dem Étoile d'Or ausgezeichnet. Etienne und Fehner waren außerdem für einen César nominiert.

Deutsche Premiere

 

Biographie

Léa Fehner wurde 1981 in Toulouse geboren. Sie studiert Film am insas (Institut national supérieur des Arts et des Techniques de diffusion) in Brüssel und an der Filmschule La fémis in Paris. Während ihres Studiums verbrachte sie Auslandssemester in Mali und Kambodscha. Nach ihrem Diplom 2006 drehte sie vier Kurzfilme, die auf diversen internationalen Festivals und auf Canal+ gezeigt wurden. 2007 war sie Preisträgerin der 9ème Session Emergence und erhielt den Prix Junior für das Drehbuch zu Qu'un seul tienne et les autres suivront.

Léa Fehner, Lea Fehner
Frankreich
2009
Spielfilm
2010
Debüt-Spielfilmwettbewerb