L´Homme qui marche

Frankreich 2007, Spielfilm, 82' | Regie Aurélia Georges | Buch Aurélia Georges, Elodie Monlibert | Bildgestaltung Hélène Louvart | Schnitt Jean-Christophe Hym | Ton Laurent Gabiot, Claire-Anne Largeron | Musik Arnaud Sallé | Darsteller_innen César Sarachu, John Arnold, Mireille Perrier, Judith Henry, Florence Loiret-Caille, Miglen Mirtchev | Produktion Katia Kirby

Synopsis
"L'Homme qui marche" ("Der gehende Mann") ist der Titel einer Plastik Alberto Giacomettis. Und an die dünnen langen Figuren des Schweizer Künstlers erinnert auch der Protagonist in L'homme qui marche.
Der Film erzählt die Geschichte eines kompromisslosen russischen Schriftstellers in Paris von den 1970er Jahren bis in die 1990er Jahre. Nach der Präsentation seines ersten Buches gibt Viktor Atemian sein gutgehendes Übersetzungsbüro auf. Doch die Zeiten ändern sich wieder. Der Stolz hindert Atemian jedoch Hilfe anzunehmen, so dass ihn am Ende selbst die besten Freunde links liegen lassen.

Die Figur des Viktor Atemian wurde nach einem echten Fall gestaltet. Aurélia Georges schildert präzise das Scheitern und den Abstieg eines begabten, aber verkannten Künstlers bis zu seinem Tod in völliger Einsamkeit. Zugleich ist L'homme qui marche auch eine Reflexion darüber, wie sich die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft in den vergangenen 30 Jahren gewandelt hat. Herausragend ist die Darstellung Atemians duch César Sarachu, der den Wandel der Zeit über seinen Körper auszudrücken vermag.

 

Biographie
AURÉLIA GEORGES kam 1973 in Paris zur Welt. Sie machte ihren Abschluss an der Filmschule "La Fémis". Ihr Kurzfilm Sur la pente wurde 2002 beim Festival "Premiers Plans" vorgestellt. Ihr erster SpiefilmL'homme qui marche  lief im Programm des "Festival de Cannes" 2007.

Aurélia Georges, Aurelia Georges
Frankreich
2007
Spielfilm
2008
Debüt-Spielfilmwettbewerb