Itty Bitty Titty Committee

USA 2007, Spielfilm, 87' | Regie Jamie Babbit | Buch Tina Mabry, Abigail Shafran | Bildgestaltung Chrstine A. Maier | Schnitt Jane Pia Abramowitz | Ton Josh Amaral u.a. | Musik Roanna Gillespie | Darsteller_innen Nicole Vicius, Melonie Diaz, Carla Alaponte, Bruce Cronander | Produktion Lisa Thrasher | Vertrieb Power up!

Synopsis
Unter Itty Bitty Titty Cimmittee versteht man im amerikanischen Slang laut "Urban Dictionary", eine Art Selbsthilfegruppe von kleinbrüstigen Mädchen (mit Körbchengrösse A oder kleiner).

Anna ist ein unsicherer, schüchterner Teenager - und lesbisch. Ihre Arbeit in einer Firma für Brustimplantate ödet sie an. Als sie durch die Aufnahmeprüfung fürs College fällt und auch noch von ihrer Freundin verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen.
Eines Nachts lernt Anna die hübsche Sadie kennen, die gerade radikalfeministische Parolen an eine Hauswand sprayt. Sadie stellt ihr die Gruppierung "Clits in Action" (Abkürzung: "CIA") vor, die mit diversen Aktionen die männlich dominierte Gesellschaft bekämpfen will. Verknallt in die sexy Sadie steigt Anna in die Gruppe ein und beteiligt sich auch an deren nächtlichen Aktionen. Dabei taucht das frühere Mauerblümchen in eine neue Welt ein und spürt ein neues feministisches Selbstbewusstsein in sich erwachen.
Doch die Wirkung der CIA-Aktionen ist minimal und die Zugriffe auf ihre mit viel Hingabe gestaltete Homepage gleich null. Die Gruppe zerstreitet sich und die Tatsache, dass Anna und Sadie miteinander schlafen, trägt auch nicht zur Verbesserung der Situation bei. Die Stimmung ist mies, bis Anna eine geniale Idee für eine medienwirksame, spektakuläre neue Aktion hat. Sie trommelt den zerstrittenen Haufen zusammen für ein letztes gemeinsames Ding, das einschlagen soll wie eine Bombe ...

 

Biographie
JAMIE BABBIT, geboren 1970 in Shaker Hights, Ohio, studierte West Afrika Wissenschaft am "Barnard College" und nahm gleichzeitig Kurse in Filmregie an der "New York University". Nach Kurzfilmprojekten und einigen Jobs als Drehbuchberaterin oder Produktionsassistentin (unter anderem für Martin Scorsese) lieferte sie 1999 mit But I'm a Cheerleader ihr gefeiertes Langfilm-Debüt. Seitdem führte sie Regie in zahlreichen renommierten US-Fernsehserien, wie The L Word, Gilmore Girls, Ugly Betty, Alias, NIP/TUCK, Malcolm in the Middle und viele mehr.

Jamie Babbit
USA
2007
Spielfilm
2008
begehrt! - filmlust queer