Harat - A Journey Diary

Frankreich/Iran 2007, Dokumentarfilm, 85' | Regie, Buch, Ton Sepideh Farsi | Bildgestaltung Sepideh Farsi, Darya Djavahery-Farsi | Schnitt Sepideh Farsi, Maria Jimenez

Synopsis
Sepideh und Darya, eine Filmemacherin und ihre achtjährige Tochter, verlassen Paris und reisen in den Iran. Mit dem Großvater geht die Reise weiter nach Afghanistan, das Land, das der Urgroßvater einst verließ, um sich im Iran niederzulassen. Ein Land, in dem sie noch nie waren.
Gemeinsam entdecken die drei die Heimat ihrer Vorfahren. Durch das Durchqueren der Landschaft und das Aufeinandertreffen mit entfernten Verwandten entsteht eine kollektive Erinnerung.
Die Regisseurin filmt dabei ihre Tochter und ihren Vater und wird im Gegenzug von ihrer Tochter gefilmt. Die Blickwinkel vermischen sich. HARAT - A JOURNEY DIARY ist nicht nur ein Reisetagebuch, sondern auch ein sich vor unseren Augen entfaltendes Familienalbum.

 

Biographie
Sepideh Farsi
wurde 1965 in Teheran geboren. 1984 geht sie nach Paris, um dort Mathematik zu studieren, wendet sich jedoch bald der Kunst zu. Sie beschäftigt sich einige Jahre mit der Fotografie, bevor sie ihre ersten Kurzfilme realisiert.
Bereits in ihrem ersten Dokumentarfilm Le monde est ma maison geht es um die Frage der Identität. Ihre Dokumentation Homi D. Sethna, Film Maker, das Porträt eines alten indischen Filmemachers, wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit ihrem poetischen Film Le voyage de Maryam begibt sich Sepideh Farsi in das Niemandsland zwischen Dokumentation und Fiktion und entwickelt einen ganz eigenen Stil, der ihren multikulturellen Wurzeln entspricht.
Derzeit entsteht ihr Spielfilm The House Under the Water, eine deutsch-niederländisch-französisch-iranische Koproduktion.

Sepideh Farsi
Frankreich, Iran
2007
Dokumentarfilm
2008
Panorama