Das große Rennen (The Race)

Deutschland/Irland 2008, Spielfilm, 83' | Regie André F. Nebe | Buch Rowan O'Neill | Bildgestaltung Dirk Morgenstern | Schnitt Diana Karsten, Dirk Schwarz | Ton Alexander Buck, Barry O'Sullivan, Guido Zettier | Musik Eike Hosenfeldt, Moritz Denis, Tim Stanzel | Darsteller_innen Niamh McGirr, Colm Meaney, Susan Lynch, Jonathan Mason | Produktion zero fiction film/zero west Filmproduktion, Grand Pictures

Synopsis
Die elfjährige Mary lebt auf einem Bauernhof in Irland und liebt alles, was Räder hat und möglichst schnell fahren kann. Später will sie mal Rennwagen-Ingenieurin werden. Begeistert investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in eine selbstgebaute Seifenkiste.
Als in ihrem Heimatdorf ein echtes Seifenkistenrennen - inklusive Preisgeld und Pokal - stattfinden soll, bekommt sie die Chance zu zeigen, was in ihr steckt Doch die Konkurrenz schläft nicht. Gerade die reichen Jungs aus der Schule, die Mary und ihren besten Freund Tom hänseln, wann immer es geht, gehen mit teurem Material und Edel-Karts an den Start. Und auch bei ihrem Vater stößt Marys Renn-Idee auf wenig Gegenliebe.
Als Mary die Hoffnung schon fast aufgeben muss, erfährt sie von einem legendären Seifenkisten-Baumeister. Und es zeigt sich: Alle haben die pfiffige Mary unterschätzt ...

Man ist nie zu klein für große Träume. Das große Rennen ist in jeder Hinsicht ein rasantes Familienabenteuer. Ein berührendes, mitreißendes Alltagsmärchen über ein Mädchen, das sich nicht von den Hürden abschrecken lässt, die das Leben manchmal so aufstellt, sondern jede einzelne mit irischem Witz und eleganter Dickköpfigkeit überwindet.
Neben den Profi-Schauspielern Katey Kensay (u.a. Für alle Fälle Fitz, Interview mit einem Vampir und Lang lebe Ned Devine!) und Colm Meaney (u. a. Die Commitments, Fish & Chips und The Snapper), die Marys Eltern spielen, stand die 13-jährige Niamh McGirr in der Rolle der Mary erstmals vor der Kamera.

"Die Mary zu finden, war eine große Herausforderung. Die meisten Filmkinder haben etwas sehr Künstliches an sich oder werden von ihren Eltern extrem gedrillt. Nicht so Niamh McGirr. Sie hatte ein paar Theater-AGs in ihrer Schule gemacht, stand aber noch nie vor der Kamera und als sie es dann doch tat, kamen mir beim Casting fast die Tränen. So überzeugend, so natürlich, so einfach zum Gernhaben war sie. Die irische Pippi Langstrumpf!" André F. Nebe

 

Biographie
André F. Nebe wurde 1973 in Berlin geboren und studierte zunächst Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin. 2002 ging er nach Hamburg, um an der dortigen Universität ein Regiestudium aufzunehmen, das er mit Auszeichnung abschloss. Anschließend arbeitete er als Autor und Dramaturg an zahlreichen Treatments und Drehbüchern. Mit seinen Kurzfilmen war er weltweit auf zahlreichen Festivals vertreten und gewann mehrere Preise. 2005 gründete er die Produktionsfirma Tucano Film in Berlin. Das große Rennen ist sein Langfilmdebüt.

André F. Nebe
Deutschland, Irland
2008
Spielfilm
2010
Schulfilm