Fuchs und das Mädchen, Der

Frankreich 2007, Spielfilm, 92' | Regie Luc Jacquet | Buch Gérard Simon, Eric Dumage | Schnitt Sabine Emiliani | Ton Laurent Quaglio, Germain Boulay | Produktion Bonne Pioche, France 3 Cinéma, Canal +, Wild Bunch

Synopsis
Die zehnjährige Lila lebt in einem Bauernhaus am Rande einer Gebirgslandschaft und streift tagein, tagaus durch Wiesen und Wälder. Dabei trifft sie eines Tages auf einen Fuchs und ist völlig fasziniert von ihm. Wegen eines Beinbruchs muss Lila den Winter im Haus verbringen. Mit einem Tierbuch im Arm träumt sie sich in die Welt der Tiere hinein. Als es Frühling wird, begegnet sie dem Fuchs wieder und versucht, sich mit ihm anzufreunden. Und tatsächlich gewinnt sie nach und nach sein Vertrauen und erkennt bald, dass es eine Füchsin ist, die Lila sogar mit ihrem Nachwuchs spielen lässt. Das Mädchen möchte das Tier zu gern mit nach Hause nehmen, aber in ihrem Zimmer bekommt die Füchsin Angst und springt panikerfüllt durch das geschlossene Fenster.
Tierfilmer Luc Jacquet, bekannt vor allem seit Die Reise der Pinguine, schuf mit Le Renard et l'Enfant einen Film, der uns das Staunen lehrt: ein Naturmärchen, wie wir es noch nicht gesehen haben. Eine Geschichte, die Fragen aufwirft, etwa über das Verhältnis des Menschen zur Natur, über Nähe, Zuneigung, Freundschaft, über das reizvolle Ineinander von „erlebt“ und „vorgestellt“.

 

Biographie
Luc Jacquet wurde 1967 in Bourg-en-Bresse geboren. Er ist promovierter Zoologe und führte bei mehreren Tierdokumentationen für das französische Fernsehen Regie. 2006 erhielt er für Die Reise der Pinguine den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Der Fuchs und das Mädchen ist sein erster Spielfilm.

Luc Jacquet
Frankreich
2007
Spielfilm
2009
Schulfilm