Colour of Olives, The (El Color de los Olivos)

Mexiko 2006, Dokumentarfilm, 97' | Regie, Buch Carolina Rivas | Bildgestaltung | Schnitt, Ton Daoud Sarhandi | Produktion, Verleih Creadores Contemporáneos

Synopsis
Mit seinem kontemplativen Tonfall und bewegenden Bildern dürfte The Color of Olives der friedlichste Dokumentarfilm sein, der jemals aus einem Kriegsgebiet kam. The New York Times Die achtköpfige palästinensische Familie Amer lebt unweit von Tel Aviv in der West Bank. Ihr Haus wird von der Mauer eingeschlossen, die das palästinensische Gebiet von Israel trennt. Elektrische Zäune und bewaffnete Soldaten dominieren ihren Alltag.. Sie wollen jedoch ihr Land nicht aufgeben. Um ihren Olivenhain zu erreichen, müssen die Amers mehrere Grenzposten passieren. So werden aus vier Kilometern 20 Kilometer. Auf den Schulweg werden die Kinder von einer Grenzpatrouille gebracht. Manchmal fliegen Steine von einer nahegelegenen jüdischen Siedlung herüber.

Carolina Rivas und Daoud Sarhandi dokumentieren das Leben unter israelischer Okupation mit unaufdringlicher Kamera und wenig Dialogen. Zwischentitel legen das Innenleben der Protagonisten offen. El color de los olivos ist ein Film über das Erdulden und die Isolation, aber auch eine Reflexion über die Verbundenheit zur Erde und zum Land Palästina.

 

Biographie
Nach einem Literaturstudium und einem Abschluss in Theaterwissenschaft absolvierte Carolina Rivas ein Studium an der mexikanischen Filmhochschule Centro Universitario de Estudios Cinematográficos (CUEC-UNAM), wo sie sich auf das Drehbuchschreiben und die Regie spezialisierte. Mit dem Kameramann, Fotograf, Produzenten und Cutter Daoud Sarhandi gründete sie die Produktionsfirma Creadores Contemporáneos. Rivas und Sarhandi arbeiten derzeit an ihrem ersten Spielfilm.

Carolina Rivas
Mexiko
2006
Dokumentarfilm
2009
Fokus: Freiheit