Blutclip

Schweiz 1993, 2' | Regie, Buch, Bildgestaltung, Schnitt Pipilotti Rist | Ton Felix Haug | Musik Sophisticated Boom Boom, Netz Maeschi | Darsteller_innen Pipilotti Rist, Ursula Palla | Produktion Dig it (Labatory for Sound and Vision) | Verleih Elecztronic Arts Intermix (EAI), Videoart.ch

Synopsis
Pipilotti Rists Körper ist in dieser surrealen Montage die Leinwand. Das Menstruationsblut der Künstlerin, roter Nagellack, Edelsteine, schwebende Körper im Weltall. Das Ganze zum fröhlichen Beat von Sophisticated Boom Booms „Yeah Yeah Yeah“.... Die Frau als schönes aber außerirdisches Wesen? Oder, wie das schweizer Büro für Videokunstangelegenheiten meint: Das Video für die Party zur ersten Menstruation. Blutclip ist Teil des Kurzfilmprogramms Performanz der Körper Feministische Avantgarde 80er/90er Jahre.

 

Biographie
Zu den Arbeiten der Schweizerin Pipilotti Rist gehören Videoinstallationen, Experimentalfilme, Environments, Objekte, Computerkunst und digitale Fotomontagen. Rist studierte Gebrauchs-, Illustrations- und Fotografik an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien sowie Audiovisuelle Kommunikation (Video) an der Schule für Gestaltung in Basel. Von 1988 bis 1994 war Rist Mitglied der Musikband und Performance-Gruppe Les Reines Prochaines, mit der sie auch einige Platten veröffentlichte. 1997 wurde sie auf der Biennale Venedig mit dem Premio 2000 ausgezeichnet. 2002 war sie Gastprofessorin an der University of California, Los Angeles.

Pipilotti Rist
Schweiz
1993
Experimentalfilm, Kurzfilm
2009
Fokus: Freiheit