Babaji, an Indian Love Story

Niederlande 2009, Dokumentarfilm, 71' | Regie, Buch Jiska Rickels | Bildgestaltung Martijn van Broekhuizen |Schnitt Michiel Reichwein | Ton Rik Meier | Musik Horst Rickels

Synopsis
Niemand weiß so genau, wie alt Babaji Basant wirklich ist. Manche meinen, er wäre 107 Jahre alt. Babaji ist ein indischer Wunderheiler. Die Menschen kommen von weit her, um sich von ihm die Schmerzen nehmen zu lassen. Aber nicht nur deshalb. In der hinduistischen Tradition werden die Toten im Feuer bestattet. Babaji verstieß jedoch gegen diese Gebräuche und hat seine Frau auf seinem Grundstück beerdigt. Sein eigenes Grab, direkt an ihrer Seite, ist bereits fertig und wartet auf ihn. Jeden Morgen legt er sich neben seine Frau und wartet auf den Tod, der einfach nicht kommen will. Im Gegenteil: Die Leute sagen, er wird immer jünger. Jiska Rickels sprach mit Babaji, seiner Familie und Dorfbewohnern und schuf so ein warmherziges Porträt eines ungewöhnlichen Mannes und einen Film über das Leben, die Liebe und den Tod. Traditionelle indische Liebesgesänge kommentieren die wunderschönen Bilder.

 

Biographie
Die Niederländerin Jiska Rickels wurde 1977 geboren. Sie war Darstellerin im Musik-Theater, bevor sie ein Studium an der Niederländischen Film- und Fernsehakademie in Amsterdam aufnahm. Ihr Abschlussfilm Untertage erregte bereits Aufsehen. Ihr erster langer Dokumentarfilm 4 Elements eröffnete 2006 das Internationale Dokumentarfilmfestival Amsterdam. 2007 wurde sie von der Dutch Directors Guild zur Regisseurin des Jahres gewählt.

Jiska Rickels
Niederlande
2009
Dokumentarfilm
2009
Fokus: Freiheit