Mommy is Coming

Deutschland 2012, Spielfilm, 65’ | Regie Cheryl Dunye | Buch Sarah Schulmann, Cheryl Dunye | Bildgestaltung Sanne Kurz | Schnitt Oscar David, A.B., Jörn Hartmann | Ton Juli Saragosa | Musik Key Party, Rob Fatal, Julia Robertson | Darsteller_innen Papí Coxxx, Lil Harlow, Maggie Tapert, Wieland Speck | Produktion Jürgen Brüning, Cheryl Dunyee, Claus Matthes | Verleih GM Films, Michael Höfner

Synopsis
»Die legendäre US-amerikanische Undergroundregisseurin Cheryl Dunye hat ein Faible für Sex, Spaß, Gender Bending und das Brechen von Tabus. Ihre lust- und humorvoll inszenierte Geschichte um drei Frauen, die es wissen wollen, ist gleichzeitig quietschvergnügtes Porno-Zitat und selbstbewusst-queere Porno-Interpretation.«
Internationale Filmfestspiele Berlin 2012

Dylan und Claudia sind ein heißes Liebespaar. Die Berlinerin und ihre amerikanische Freundin haben Sex wann immer, wie immer und wo immer es ihnen gefällt. Aber Dylan will mehr, ohne gleich ihr Herz zu verlieren. Claudia hingegen sehnt sich nach Romantik und Liebe. Also gehen die beiden Erfahrungen sammeln: Dylan stößt dabei in einem neuen Sexclub mit Hilfe einiger freundlicher Helferinnen an ihre erotischen Grenzen. Claudia wird zu Claude und lernt in dem Hotel, in dem sie arbeitet, die reife und attraktive Helen kennen. Die wiederum steckt mit ihrem langweiligen Ehemann Hans in einer Midlife-Sex-Krise und ist nach Berlin gekommen, um ihrer Tochter zu besuchen. Mit Helen erforscht Claudia die Liebe neu. Helen vergisst darüber fast, sich um ihre Tochter zu kümmern. Als Dylan Claudia dann sitzen lässt, wird alles reichlich kompliziert …
Mit Mommy Is Coming drehte Regisseurin Cheryl Dunye eine authentische Screwball-Komödie aus der lesbischen Underground-Szene im Berlin des 21. Jahrhunderts. Kraftvoll inszeniert im aufregend-wilden Nachtleben und mit authentischen Darsteller_innen glänzend besetzt.

Biografie
Cheryl Dunye wurde 1966 in Monrovia, Liberia, geboren. Nach Abschluss des Studiums an der Rutgers University’s Mason Gross School of The Arts in New Jersey begann sie, Filme zu drehen, in denen sie auch Hauptrollen übernahm. Sie lehrt an der School of Communications & Theatre der Temple University in Philadelphia. Für ihre Arbeit hat sie zahlreiche Preise erhalten, unter anderem 2002 den Lifetime Achievement Award des Magazins Girlfriends und 2004 den Community Vision Award des National Centre for Lesbian Rights.

 

Filme von Cheryl Dunye
The Owls 2010 | My Baby’s Daddy 2003 | Stranger Inside 2000 | The Watermelon Woman 1996 | Greetings from Africa 1994 | The Potluck and the Passion 1993 | Untitled Portrait 1993 | Vanilla Sex 1992 | Janine 1990

 

 

Cheryl Dunye
Deutschland
2012
Spielfilm
2012
begehrt! - filmlust queer