Internationaler Debüt-Spielfilmwettbewerb

17 Filles
F 2011, Regie: Muriel und Delphine Coulin

Filme aus acht Ländern konkurrieren um das Preisgeld von 10.000 Euro

In Köln sind vom 17. – 22. April wieder acht Talente im Internationalen Debüt-Spielfilmwettbewerb zu Gast, die ihren ersten langen Spielfilm präsentieren mit der Chance auf ein Preisgeld von 10.000 Euro. Ziel ist es, die Regisseurinnen zu einem kontinuierlichen Filmschaffen zu ermutigen. Und die gute Nachricht ist, es werden immer mehr! Die Liste der Vorauswahl war mit mehr als 150 aktuellen Debüt-Spielfilmen aus über 50 Ländern so lang wie nie zuvor. Banal, aber wahr: Die Filme sind so unterschiedlich, wie sie zahlreich sind, unmöglich von klaren Trends zu sprechen. Die Regisseurinnen stellen uns weibliche Protagonistinnen vor, die mit sich und ihrem Leben hadern. Die Filme handeln von Sexualität und Selbstbestimmung, von Einsamkeit und Fremdheit, aber auch von Wagnissen und neuen Aufbrüchen. In diesem Jahr kommen die Filme aus Brasilien, Frankreich, Georgien, Kanada, Marokko, Österreich, Türkei und den USA. Drei Filme sind als deutsche Erstaufführung zu sehen, viele der Regisseurinnen werden ihre Arbeiten persönlich in Köln vorstellen.

Die Jury, die über die Preisvergabe entscheidet, setzt sich in diesem Jahr zusammen aus der deutschen Schauspielerin Julia Jentsch, der chinesischen Regisseurin und Autorin Xiaolu Guo und der mexikanischen Journalistin und Kuratorin Lucy Virgen.

Bisherige Preisträgerinnen:
2012: Belma Baş ZEFIR (Türkei)
2010: Susanna Nichhiarelli COSMONAUTA (I)
2008: Aurélia Georges L'HOMME QUI MARCHE (F)
2006: Claudia Llosa MADEINUSA (Peru)